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1943 geboren in Unterweitersdorf (Mühlviertel),
stammt aus einer Arbeiterfamilie bäuerlicher Herkunft. Nach Abschluss
einer Handwerkslehre Kunststudium in Linz. Seit 1978 freischaffend. Friedl
lebt und arbeitet in Pregarten und Linz.
In seiner Arbeit bildet neben der Malerei, der Objekt- und Raumgestaltung
die künstlerische Druckgrafik einen Schwerpunkt. Immer wiederkehrendes
Thema ist sein Lebensraum – die Landschaft in die er hineingeboren
wurde und die ihn geprägt hat.
Sein Engagement für die Würde des Menschen hat ihn auf die bedrückende
Nähe des ehemaligen KZ-Lagers Mauthausen und die Geschehnisse in demselben
bildnerisch reagieren lassen. In mehreren grafischen Zyklen hat er auf existentielle
Fragen unseres Daseins geantwortet.
In den Jahren 2000 bis 2003 künstlerische Gestaltung der Gedenkstätte
im Schloss Hartheim (von 1940 – 1944 NS-Euthanasieanstalt) einschließlich
eines interkonfessionellen Meditationsraumes.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.
Preise und Auszeichnungen bei Künstlerwettbewerben.
Arbeiten im Besitz bedeutender öffentlicher und privater Sammlungen
(z.B.: Grafische Sammlung Albertina, Wien; Grafische Sammlung Rupertinum,
Salzburg; Neue Galerie der Stadt Linz; OÖ.Landesgalerie; Sammlung Rombold;
Sammlung „Kunst nach 1945“; Stift Seitenstetten).
Seinem Leitmotiv („Der Verzicht nimmt nicht. Der Verzicht gibt. Er
gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen...“ M. Heidegger)
ist er treu geblieben. Und nicht nur das, er hat sich ihm konsequent genähert |
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